Pfadfinder Stamm Vasqua

Boppard am Rhein

Bopparder Pfadfinder in Israel

In den Osterferien besuchten die Pfadfinderinnen und Pfadfinder des Stammes Vasqua erneut ihre Freunde von den „Orthodox Scouts of Jaffa“ in Tel Aviv. Die bereits vierte Begegnung zwischen den Boppardern und den christlich-arabischen Pfadfindern aus Jaffa stand unter dem Motto „Zwischen Davidstern und Halbmond – Die Situation der Christen im Heiligen Land“. Bereits im Vorfeld der Reise setzten sich die Teilnehmer intensiv mit diesem Thema auseinander. Das Programm vor Ort war entsprechend weit gefächert: Neben einem Besuch biblischer Stätten wie Nazareth, Jerusalem und dem See Genezareth stand auch der Besuch einer Moschee und einer Synagoge auf dem Programm. Besonders bewegend war der Besuch der Holocaustgedenkstätte Yad Vashem. In Bethlehem und Jericho erlebten die Vasquaner dann die Situation der Palästinenser in den von Israel besetzten Gebieten. Am Ende durfte aber auch ein Besuch am Toten Meer nicht fehlen.
Während ihres Aufenthalts waren die Pfadfinderinnen und Pfadfinder in Gastfamilien untergebracht und konnten so Land und Kultur aus nächster Nähe kennenlernen.
Der nächste Besuch der israelischen Pfadfinder in Deutschland ist bereits für 2017 geplant, wenn im Sommer das nächste Bundeslager des VCP in Wittenberg stattfindet.

Stamm Vasqua in Israel

Dreck-weg Aktion 2016

Samstag, 12.3.2016:
Der VVV hat dem Müll dieses Jahr einmal mehr den Kampf angesagt und was wären wir für Pfadfinder, wenn wir da nicht gleich zur Hilfe eilen würden? Sicher, Pfadfinder die durch den Wald hüpfen und die Hinterlassenschaften ihrer Artgenossen beseitigen; dass das etwas klischeehaft ist, will auch keiner von uns bestreiten. Eines ist jedoch gewiss! Spaß haben wir immer und Müll gehört in den Sack - Nicht in den Wald.
Um 10 Uhr morgens geht's los. 15 junge Vasquaner haben sich am Gemeindehaus versammelt und posieren noch schnell für ein Facebookfoto. Die Gesichter scheinen müde, es ist ja auch noch viel zu früh! Die Stammesführung bildet da keine Ausnahme. "Fischi, weißt du wo's lang geht?" - "Ich war hier noch nie, du?" - "Keine Ahnung". Zum Glück sind ja auch noch Niccco und der Worbler dabei, die uns zielsicher zum Startpunkt führen. Ohne lange Diskussion werden zwei Gruppen gebildet und dann heißt es im Chor: "Vasqua! Abmarsch!"

 

Bericht des oberen Trupps (Fischi):

Der Weg ist zu Beginn sehr schlammig, aber auf der Hügelkuppe entlang der Wiesen wird es dann schnell besser. Die Motivation der Sammler ist zunächst eher gering, nur Henry fliegt wie von der Hummel gestochen von einer Seite des Wegs zur anderen und sammelt was er sammeln kann. Die Weilerer scheinen im Allgemeinen sehr ordentliche Menschen, aber auch bloß auf den ersten Blick. An verschiedenen Aussichtspunkte sind wir angehalten gleich länger zu verweilen. Das Rheintal ist nunmal wirklich nicht schlecht und weil sich das bestimmt auch andere dachten schillern im Gebüsch zahlreiche Dosen, Plastiktüten und auch benutzte Taschentücher. Wir kommen trotzdem schnell voran und erreichen recht ereignislos die Statur, die unser Gebiet begrenzt   und treten dann, nach kurzer Pause, auch schon den Rückweg an. Bis dato ein ereignisloser Spaziergang, die Säcke sind nicht einmal zu einem Viertel gefüllt und wir bezweifeln schon die Sinnhaftigkeit des Unterfangens, als Niccco plötzlich innehält und den Weg verlässt. Mit dem ganzen Trupp stolpern wir den Hang hinab und stehen mitten...im Müllparadies oder so. Es bietet sich kein schöner Anblick. Die ganze Stelle ist verschmutzt, überall liegen Abfälle und Dinge, die jemand wohl einfach nicht mehr brauchte. Wir finden Lackdosen, Gummistiefel, Glaschscherben, Lüftungsgitter, eine Speisbütte und nicht zuletzt zwei Staubsauger (Was zur Hölle?!). Als wir wieder auf dem Weg stehen platzen die Säcke jedenfalls aus allen Nähten und so mancher erreicht bis Weiler fast den Rand seiner Kräfte. Flo und Henry fallen etwas zurück und geraten in der Annahme im Wald verschollen zu sein fast in Panik. Ich sammle sie nur ein paar Meter hinter uns wieder ein und wir vereinen uns fröhlich mit dem unteren Trupp.



Bericht der B9 - Gruppe (Lars):
Die B9-Gruppe zeigte einiges an Motivation und folgte dem Weilerer Bach bis tief runter ins Rheintal. Dabei wurden auch entlegene Winkel abseits des Wanderwegs erkundet. Schnell entdeckte man neben dem üblichen Müll und Unrat eine verfallene Hütte im Wald umgeben von haufenweise Plastikmüll.
Besonders viel Spaß brachte uns eine total zerrostete Schubkarre, die super als alternatives Transportmittel diente.

Die Aktion beenden wir gemeinsam bei Wurst und Cola, an der VVV Hütte in Bad Salzig. Eine kurze, aber doch spaßige Aktion. "Ja, mega", wie Henry sagt.

Jahresabschluss der Pfadfinder

Stamm Vasqua in Blankenrath
Am vergangenen Wochenende stand das letzte Lager der Bopparder Pfadfinder an, das Adventslager. In Blankenrath verbrachten über 40 Pfadfinder und Pfadfinderinnen drei schöne Tage.
Am Samstag ging es mit einer kleinen Wanderung in das Schwimmbad in Zell, wo vor allem die jüngeren Teilnehmer viel Spaß hatten. Für den letzten Abend des Lagers kündigte auch der Nikolaus seinen Besuch an und brachte den Teilnehmern noch etwas Süßes vorbei.
So geht ein ereignisreiches Jahr des Stammes Vasqua zu Ende und man freut sich auf die kommenden Aktionen 2016.

Pfadfinder sammelten Weihnachtsbäume

Wie auch in den vergangenen Jahren im Januar boten die Pfadfinder vom Bopparder Stamm Vasqua den Bewohnern der Bopparder Innenstadt einen besonderen Service an: Sie sammelten unentgeltlich alte, ausgediente Weihnachtsbäume direkt an den Haustüren ein und baten nebenbei um eine Spende für ihre ehrenamtliche Jugendarbeit.
Besonderer Dank gilt neben den Spendern der Familie Höffling für das Zurverfügungstellen ihrer Räumlichkeiten und natürlich dem städtischen Bauhof und dem Malerbetrieb Peters + Peters, die ihre LKW für die Sammelaktion unentgeltlich zur Verfügung stellten

Robin Hood in den Vogesen

In der zweiten Herbstferienwoche war es endlich so weit: Das Jahreshighlight für jeden Vasquaner, die Vogesenfahrt, stand vor der Tür. Nach rund fünfstündiger Busfahrt wurde das alljährliche Ziel erreicht, die Ferme Kempf, eine Selbstversorgerhütte auf knapp 900 m über N.N. nahe Munster. Neben erlebnisreichen Wanderungen zu altbekannten Zielen wie dem 1363 m hohen Hohneck oder der Sommerrodelbahn am Col de la Schlucht setzte man das diesjährige Motto „Robin Hood“ an düsteren Tavernenabenden oder dem weitläufigen Geländespiel um. Abends ließ man die anstrengenden Tage bei Gesang und Gitarrenspiel ausklingen. Besonders erwähnenswert sind der Pfadfinderlauf und die Pfadfinderaufnahmen der Bad Salziger Sippe Ozeloten. Weitere Pfadfindergruppen des Stammes Vasqua gibt es in Boppard, Buchholz, Emmelshausen und Udenhausen. Mehr Informationen zur Pfadfinderarbeit in Boppard erhalten sie bei Nicolas König (06742 / 7296).

 

Selbstversorgerhaus Vogesen